FAQ Rechnung

Wie funktioniert die Abrechnung bzw. die Zählerablesung?

Der Netzbetreiber übermittelt die Zählerdaten an Pullstrom als Ihren neuen Stromversorger. Das bedeutet, dass der Netzbetreiber weiterhin Ihren Zählerstand ermittelt.

Wann erfolgt die Abbuchung des ersten Teilzahlungsbetrages und wie kommt der Teilzahlungsbetrag zustande?

Der Teilzahlungsbetrag wird auf Basis des vom Netzbetreiber bekannt gegebenen zu erwartenden Jahresstromverbrauchs ermittelt und monatlich von Ihrem Konto abgebucht. Die Differenz aller eingezahlten TZB zum endgültigen Rechnungsbetrag wird Ihnen im Zuge der Jahresrechnung gutgeschrieben oder ebenfalls abgebucht. Für den Fall, dass sich Ihr Verbrauchsverhalten verringert hat, können Sie uns dies natürlich über die Postbox mitteilen und wir passen Ihren Teilzahlungsbetrag gerne für Sie an. Nach oben können Sie ihren Teilzahlungsbetrag im Kundenportal selbst ändern.

An wen zahle ich nun?

Pullstrom verrechnet Ihnen nur die Energiekosten. Diese wird via Bankeinzug von Ihrem Konto abgebucht. Sonstige Kosten (Netznutzung, Steuern und Abgaben) verrechnet Ihr Netzbetreiber. Sie bekommen von Ihrem Netzbetreiber eine Information über den Teilzahlungsbetrag Ihrer Netzgebühren.

Ich verstehe die Stromrechnung nicht. Gibt es eine Rechnungserklärung?

Auf der Rechnung finden Sie die „Verbrauchsübersicht“ und die „Summe Energie“.
In der Verbrauchsübersicht finden Sie Ihre Zählernummer, den Verbrauchszeitraum und die Ermittlung der verbrauchten Kilowattstunden (kWh) Strom. Die Zählpunkts-Identifikationsnummer (ZP-ID) dient zur eindeutigen Identifizierung des Anlagenstandortes. Hier ist auch ersichtlich, ob ein Zählertausch wegen der gesetzlichen Eichpflicht stattgefunden hat und wie wir den Zählerstand erhalten haben.
Anhand der Zählerstände wird der Stromverbrauch ermittelt. Die errechnete Differenz aus „Stand alt“ und „Stand neu“ ergibt den Stromverbrauch in kWh, welche in der Jahresabrechnung verrechnet werden.
Die Energiekosten sind verbrauchsabhängig. Die verbrauchten kWh werden mit dem jeweils gültigen Tarif multipliziert. Dies ergibt den Nettopreis der Energiekosten. Ebenso ersichtlich in der Sparte „Summe Energie“ ist der Verbrauchszeitraum, der Kilowattstundenverbrauch im angeführten Zeitraum, die taggenaue Berechnung des Abrechnungszeitraumes sowie der Energie- und Grundpreis und die Gesamtkosten.

Wie erfolgt die Endabrechnung mit meinem bisherigen Stromlieferanten?

Der Netzbetreiber übermittelt Ihren Stromverbrauch an Ihren bisherigen Lieferanten, von dem Sie eine Endabrechnung bekommen.

Auf meiner Rechnung finde ich die Position „Gebrauchsabgabe“. Was ist damit gemeint?

Die Gebrauchsabgabe oder auch Benützungsabgabe ist eine kommunale Abgabe, die für den Gebrauch von öffentlichem Gemeindegrund und des darüber befindlichen Luftraumes von einigen Gemeinden eingehoben wird. Gem. Art. 14 Finanzausgleichsgesetz 2008 (FAG 2008) ist die Gebrauchsabgabe eine ausschließliche Gemeindeabgabe, es obliegt jedoch der Landesgesetzgebung die wesentlichen Merkmale der Abgabe, sowie ihr zulässiges Höchstausmaß zu regeln. Ob und in welcher genauen Höhe die Abgabe eingehoben wird, kann die Gemeinde mittels Verordnung des Gemeinderats festlegen. Die genaue Höhe der in einer Gemeinde zur Anwendung gelangenden Gebrauchsabgabe kann nur durch einen Anruf beim Gemeindeamt bzw. dem Amt der Landesregierung geklärt werden, da eine vollständige Übersicht über Gemeinderecht nicht in öffentlich zugänglichen Rechtsdatenbanken verfügbar ist. Eine allgemeingültige Aussage, ob und in welcher Höhe die Abgabe eingehoben wird, kann daher nicht getroffen werden. Die Gebrauchsabgabe wird in Wien, Salzburg und in einigen Gemeinden Tirols und der Steiermark getrennt von den Systemnutzungstarifen an die Kunden weiterverrechnet. In den übrigen Netzgebieten ist eine etwaige Gebrauchsabgabe seit 1. Jänner 2007 in den Systemnutzungstarifen inkludiert. In jenen Gemeinden, in denen die Gebrauchsabgabe nicht in den Tarifen anerkannt wird, sondern den Kunden direkt weiterverrechnet wird, ist sie gem § 45c ElWOG bzw. § 40a GWG auf Rechnungen und Werbematerial getrennt auszuweisen.

Ist ein Kontoauszug für den Vorsteuerabzug ausreichend?

Für Gewerbekunden ist ein so genannter „Vorsteuerabzug“ möglich d.h. sie bekommen die Umsatzsteuer wieder rückerstattet. Dazu bedarf es aber nicht unbedingt einer Rechnung (Pullstrom schickt für die monatlichen Teilzahlungsbeträge keine Rechnungen aus). Ein Kontoauszug ist dafür laut unserem Steuerexperten völlig ausreichend.